Vorstandschaft

Andreas Lentner

Andreas Lentner

1. Vorstand

Steckbrief

Jahrgang 1959.

Die Faszination „Bienen, Natur und Umwelt“ hat mich 1985 in einen neuen Bann genommen. Als mir in diesem Jahr ein Bienenschwarm zugeflogen war und mir im Anschluss daran von zwei Onkeln, die selber Imker waren, zwei Ableger geschenkt wurden, begann mein nie gedachter Weg der Bienenhaltung. Mein größtes Glück in dieser Zeit war, dass ich meinen Vorgänger und Bienenpaten Jakob Brandhuber so schnell als Imker kennen lernen durfte. Nachdem ich ursprünglich mit Freudenstein-Hinterladerbeuten begonnen hatte, wechselte ich nach kurzer Zeit meine Betriebsweise auf kurze Trogbeuten mit Aufsätzen, um den Anforderungen der damaligen Bienenrasse besser gerecht zu werden. Ab diesem Zeitpunkt haben mich die Bienen immer mehr gefesselt und durch die Verbindung zum örtlichen Imkerverein Stierberg und einem schnell aufsaugendem theoretischen Wissen bezüglich Bienenhaltung über Kurse und Literatur, wuchs die Begeisterung zu diesem Hobby immer weiter. Ich betreue derzeit cirka 20 Bienenvölker der Rasse Mellifera-Carnica und meine Rähmchen in Deutsch-Normalmaß sind im Warmbau angeordnet. Die Varroabehandlungen erfolgen im Sommer mit Ameisensäure und im Winter mit Oxalsäure.

Meine größte Leidenschaft ist die Zucht, wobei ich meine 4-5 Zuchtlinien abwechselnd auf verschiedenen Reinzucht-Belegstellen platziere, um ein immer besseres und widerstandsfähiges Bienenmaterial zu entwickeln.
Ich bin seit 1987 Mitglied beim Imkerverein Stierberg, seit 1996 bis heute deren 1. Vorsitzender und von 1992 bis 1996 war ich 2. Vorstand.

Meine Ziele sind: Weiterentwicklung des IV Stierberg zu einem tragenden Verein in der Gesellschaft, um die Notwendigkeit der Bienenhaltung noch besser in der Bevölkerung bewusst zu machen. Weiter ist mir die fachgerecht Begleitung aller Mitglieder des Vereins wichtig, verbunden mit einem hohen Aus- und Weiterbildungsgrad. Ein intensiver Schutz unserer Natur und Umwelt ist eine Hauptelement meiner Denkweise.

Martin Kaindl

Martin Kaindl

2. Vorstand

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Steckbrief

Jahrgang 1965.

Als mein Vater aus gesundheitlichen Gründen die Bienenhaltung nicht mehr ausüben konnte, stellte sich mir die Frage, ob ich das weiterführen möchte. Damals, im Jahre 1999, war ich völlig ahnungslos von der Materie und unternahm erste Schritte des imkerlichen Tuns. Doch schon nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass es viele Themen rund um das Imkern gibt. Mir wurde schnell klar, dass ich meinen Wissensstand auf Vordermann bringen muß, wenn ich erfolgreich sein will. Gedacht getan: Ich habe ein Bienenhaus gebaut, neues Kastenmaterial beschafft und viele Kurse rund ums Thema Bienenhaltung besucht. Diese Entscheidung war im Nachhinein betrachtet genau die richtige, denn das Wissen und die gute imkerliche Praxis sind heute der Garant für meine erfolgreiche Imkerei.

Es ist mir eine große Freude wenn ich unsere Vereinsaktivitäten betrachte und sehe, wie sich der Imkerverein Stierberg in dieser Zeit entwickelt hat. Dies ist der Verdienst von vielen im Verein, die seit Jahren die Neuimker mit Rat und Tat unterstützen.

Maria Lohmeier

Maria Lohmeier

Schriftführerin

Bienensachverständige LVBI für die Landkreise Mü/Aö
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Steckbrief

Jahrgang 1984.

Nur was der Mensch kennt, lernt er lieben. Nur was er liebt, verteidigt er.

Bienen kenne ich schon seit klein auf, mein Großvater war auch Imker. Lieben lernte ich sie 2008, das Jahr in dem ich zu Imkern begann. Je mehr ich sie kennen lernen durfte, umso mehr fasziniert war ich, wurde mir ihre Einzigartigkeit bewusst. Ob ihre Stellung in der Insektenwelt, Lebensweise, Entscheidungsfindung im Kollektiv bzw. gelebte Demokratie oder nicht zuletzt ihre unbeschreiblich wichtige Bedeutung als Bestäuber für Mensch und Tier ist atemberaubend. Umso mehr man eintaucht in die Welt der Bienen, umso mehr wird einem leider auch ihre aktuell immense Bedrohungssituation, seitens der Varroamilbe, Monokulturen, Spritzmittel, Lebensraumverlust und vielen weiteren Faktoren mehr klar. „Nur was der Mensch liebt verteidigt er“… ganz nach diesen Worten von Konrad Lorenz, Pionier in Umweltbildung, agiere ich, denn ich habe die Bienen ins Herz geschlossen.

Ich bin Referentin für Bienengesundheit und imkere im Zandermaß, Aufstellung der Völker sowohl im Bienenhaus als auch im Freien, im Durchschnitt führe ich 15-20 Stöcke und behandle diese ausschließlich mit organischen, rückstandsfreien Mitteln gegen die Varroamilbe. Außerdem führe ich einen eigenen Wachskreislauf.

Michael Meingassner

Michael Meingassner

Kassier

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Steckbrief

Michael Meingaßner, Jahrgang 1977

Seit 2016 bin ich Kassier des Imkervereins Stierberg.

Seit 2008 halte ich Bienen aus Überzeugung, weil diese kleinen Geschöpfe in meinen Augen die wichtigsten Nutztiere sind.

Von klein auf habe ich mich sehr für die Natur interessiert und bin noch heute davon sehr fasziniert.

Ein großes Anliegen von mir ist, diese Begeisterung über die fleißigen Impen und die Zusammenhänge/Vorgänge in der Natur an interessierte Kinder weiterzugeben, weil Kinder unsere Zukunft sind, und diese früh sensibilisiert werden sollten.

Daher biete ich auf meinem Gelände mit Blumenwiese, Bienenlehrpfad, Obstgehölzen, Insektenhotels, usw. unter Anderem Imkereiführungen für Schulklassen, Kindergarten, Ferienprogramm, und dergleichen an.

Andreas Ober

Andreas Ober

Beisitzer

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Steckbrief

Jahrgang 1970.

Bereits mit 13 Jahren machte ich meine ersten Erfahrungen in der Imkerei. Damals unterstützte ich meinen Firmpaten im und um das Bienenhaus. Nach rund 30 Jahren hat mich 2013 die Faszination der Bienen wieder eingeholt. Von da an stehen nun einige Völker im Hausgarten. Ich imkere im DN-Maß mit vollster Begeisterung und sammle jedes Jahr neue Erfahrungen. Kein Jahr ist wie das andere, es gibt immer wieder neue Herausforderungen. Es wird also nie langweilig. Seit 2016 bin ich als Beisitzer im Vorstand tätig.

Andreas Nestler

Andreas Nestler

Beisitzer

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Steckbrief

Jahrgang 1959.

Ich imkere seit 2013 und bin zum Imkern gekommen wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde. Eigentlich wollt ich nur ein Bienenvolk im Garten haben um einen höheren Ertrag an Beeren und Obst zu bekommen. Doch das wurde schnell mehr. Ich konnte mich an dem treiben und werken der zierlichen Tiere nicht sattsehen und bemerkte recht schnell, dass sich hier im Verborgenen mehr tut als man von außen erkennen kann. So wurde der Bekannte zum Paten und ich war Imker bevor ich es bemerkt habe. Mittlerweile habe ich zwischen 7 und 10 Völker und imkere mit dem DN-Maß im Warmbau.

Eine möglichst bienenschonende Behandlung und Völkerführung ist mir wichtiger als ein hoher Honigertrag. Die Vermehrung der Biene und ihre Gesundheit sind mir eines der wichtigsten Ziele und das im Einklang mit der Natur.

Dirk Walprecht

Dirk Walprecht

Beisitzer

Steckbrief

Durch den Ausdauersport bin ich auf die Honigbienen gekommen. Als wir während 100 km Läufen bekam ich durch industrielle Energieriegel und -drinks immer wieder zu Magen-Darm-Beschwerden. Ich entschied mich fortan mit unveränderten Lebensmitteln zu ernähren und war somit beim Honig angekommen. Aber um diesen nicht nur aus dem Glas zu beziehen, sondern dabei auch etwas für die Natur beizutragen, wollte ich selbst Honigbienen halten. Ich belegte erste Imkerkurse und im Folgejahr 2013 entstand aus dem 1. Bienenvolk dann das 2. Volk (der erste erlebte und eingefangene Schwarm) und das 3. Volk, ein Ableger. Etwas Honig konnte ich auch schon ernten. Somit war ich infiziert vom „Imkervirus“ und lerne jedes Jahr einiges dazu – in Weiterbildungen, an den eigenen Bienenvölkern (egal ob Zucht- oder Wirtschaftsvolk) und auch bei Besuchen an Fremdständen. Im Rahmen der Standschauen bzw. Praxistagen werden gemeinsam die Bienenvölker bearbeitet, beurteilt und darüber hinaus Informationen sowie Tipps und Tricks ausgetauscht.

Ich nach den Bio-Imkerei-Richtlinien und trage mit möglichst regionalen und natürlichen Blühpflanzen für eine Verbesserung zur Nahrungsvielfalt der Insekten bei. Meinen Imker-Facharbeiterbrief habe ich im Herbst 2016 mit Auszeichnung in Niederösterreich entgegengenommen und bin im selben Jahr hier in den erweiterten Vorstand gewählt worden. Da im Imkerverein Stierberg überwiegend Deutsch-Normal und es vereinzelt Dadant als Standmass verwendet wird, führe ich meine Völker in diesen beiden Varianten.

Mein wesentliches Ziel dieses Hobbys sind über die Zuchtarbeit sanftmütige, vitale und leistungsfähige Honigbienen zu erhalten, z.B. durch Leistungs- und Varroatoleranzprüfung. Was zwar umfangreicher wie ursprünglich gedacht ist, benötigt aber mit zunehmender Routine immer weniger Zeit.

Bis die Bienenvölker die Varroamilben selbst in den Griff bekommen, werden bedarfsorientiert, also nach Befallsgrad, vorwiegend biotechnische Maßnahmen (künstliche Brutpause) und falls erforderlich zugelassene organische Säuren eingesetzt. Meine Begeisterung mit dieser sanftmütigen Insektenart ist trotz mancher Rückschläge ungebrochen, welche oftmals beim Imker und seiner Vorausplanung, sowie tatsächlichen Ausführung begründet sind.

Somit möchte ich jede Person ermutigen ihren Beitrag durch ständiges Lernen mit und an der Natur bei Gleichgesinnten durchzuführen, da auch wir nur gemeinsam stärker sind, bieten wir als Imkerverein dazu eine geeignete Plattform.

weitere Mithelfer

Florian Grüner

Florian Grüner

Webmaster

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Steckbrief

Jahrgang 1986.

Absolut bi(e)när.

Wenn ich ehrlich bin, war ich vor nicht allzu langer Zeit wohl der „klassische Bienenkenner“. Ja, Bienen kennt man, zumindest glaubt man alles zu wissen was es da eben zu wissen gibt – also Bienen fliegen rum, machen Honig und wenn man drauf tritt tut es weh!

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung wie falsch ich lag.

Die Imkerei lernte ich einzig und allein durch unsere Schriftführerin Maria Lohmeier kennen und lieben. Gelegentlich durfte ich sie bei ihren Arbeiten mit den Bienen unterstützen und konnte so sehr viel lernen.
Es dauerte nicht lange und diese wunderbaren kleinen, emsigen Wesen haben mich in Ihren Bann gezogen – ein Stück Natur das fasziniert, belebt und gleichzeitig beruhigt, mich an stressigen Tagen auf den Boden zurückholt und von Grund auf einfach „guad duad“.

Im Moment plane ich meinen Einstieg in die Imkerei in Neumarkt am Wallersee im schönen Salzburger Land, wo ich lebe. Da ich Anfang des Jahres von der Stadt Salzburg aufs Land gezogen bin, kann ich nun endlich auch dieses wunderschöne Hobby ins Auge fassen. Leider war es mit den vorherigen Gegebenheiten (Wohnort und Arbeit) nicht möglich. Ich freue mich nun um so mehr, endlich Mitglied im Imkerverein Stierberg zu sein (sozusagen die „Auslandsvertretung“) und mich aktiv dem Imkern zuwenden zu können.

Gerne lasse ich euch an meinem Werdegang zum Imker hier teilhaben und berichte im Verlauf des Jahres immer wieder von meinen Aufgaben, Fortschritten, Rückschlägen und Erfolgen. Dazu wird es Tipps und Ratschläge von erfahrenen ImkerInnen geben.
Vielleicht können wir so weitere Bienenbegeisterte dazu bringen, den Schritt zu wagen und einen Teil zum Erhalt dieser unvergleichlichen Tiere und unserer Umwelt beizutragen.

Bernhard Handl

Bernhard Handl

Webmaster

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Steckbrief

Jahrgang 1987.

Ich kam das erste Mal durch meinen Großvater mit Bienen in Berührung, der leidenschaftlicher Hobbyimker war und ein „Impenhäusl“ mit 5-6 Völkern betrieb. Später habe ich dann meinen Vater bei den Imkerarbeiten unterstützt und erhielt tiefe Einblicke in die äußerst faszinierende Welt der Bienen! Als Kind noch war für mich am Ende das Beste der süße Honig.

Jetzt im Erwachsenenalter motiviert mich vieles mehr als nur das Bienengold. Ich habe meine frühere Leidenschaft für das Imkern  neu entdeckt und will meinen Teil zur Förderung und zum Erhalt dieser wertvollen Wesen beitragen. Gerade in der heutigen Zeit, mit all den Gefahren und Herausforderungen, denen sich unsere Insekten ausgesetzt sehen, finde ich es immer wichtiger einen positiven Beitrag zu leisten. Der Ausgleich zum stressigen Alltag in der Betreuung, Pflege und Beobachtung von Bienenvölkern lohnt neben dem süßen Ergebnis der Arbeit allemal!