Chronik

Gegründet wurde der Verein am 5. Juni 1921 auf Initiative des Bienenzüchters Hans Stimmer aus Forsthub im Lohner’schen Gasthof in Annabrunn unter dem Namen: Bienenzuchtverein Steinkirchen – Annabrunn.

Bekanntmachung der Gründung des Bienenzuchtvereins Steinkirchen – Annabrunn im Mühldorfer Tagblatt Nr. 31 vom 9. Juni 1921 und das handschriftliche Protokoll von Hans Stimmer.

Es war ein Häuflein von 15 Imkern, das heißt, die es werden wollten, denn außer Hans Stimmer waren alle erst Anfänger und hatten zusammen kaum 20 Völker und diese teilweise noch in Körben.

Das Wichtigste war allerdings vorhanden, ein großes Interesse an den Bienen und ein ehrgeiziger Wille, sich das notwendige Wissen anzueignen.
Gespannt lauschten sie in der folgenden Zeit den Vorträgen und Vorführungen ihres Lehrmeisters Hans Stimmer.

Bald einigte man sich auch auf ein gemeinsames Rähmchenmass, der Freudenstein Beute. Der Kreis wurde immer größer und erster Vorstand des Vereins wurde der Lehrer aus Steinkirchen, Hubert Schwabe.
Nach internen Querelen löste sich der Verein fast auf.

1925 schlossen sich die Imker mit dem Obstbauverein Obertaufkirchen zusammen.
Schließlich beschäftigte man sich auch noch mit Geflügelzucht und die Imkerei verschwand immer mehr im Hintergrund.

1936 übernahm der ehemalige Gründer des Vereins Hans Stimmer wieder die Geschäftsführung und es ging wieder bergauf.

1940 bewirtschaften die Mitglieder bereits 1000 Bienenvölker.

1945 stieg die Anzahl der Vereinsmitglieder in den Gemeinden Obertaufkirchen, Schwindegg, Schwinkirchen und Rattenkirchen auf 100 Mitglieder an.
Schwer lastete die Kriegszeit auch auf den Imkern. Viele mussten Wehrdienst leisten und die Frauen und Schwestern übernahmen die Betreuung der Bienenstände. Die von Staatswegen angeordnete Honigabgabe und entsprechende Zuckerzuteilung machten den Imkern schwer zu schaffen.

Am 19 März 1945 wurde der Bahnhof Mühldorf durch einen Bombenangriff schwer zerstört.
Viele Imker kratzten den mit Kies und Kohle verschmutzten Zucker am zerbombten Bahnhof zusammen. Es war für alle zu wenig und viele Bienenvölker verhungerten. Nach mehreren schlechten Honigjahren war auch die Nachfrage gering und ausländischer, billiger Honig wurde dem guten heimischen Qualitätshonig vorgezogen. Mit Desinteresse und Mitgliederschwund hatte der Verein schwer zu kämpfen. 

Am 22. Oktober 1951 konnte trotzdem das 30 jährige Bestehen des Bienenzuchtvereins gefeiert und silberne und goldene Ehrennadeln des deutschen Imkerbundes verliehen werden.

Erst 1960 war nach langer Durststrecke wieder ein gutes Bienenjahr und Eifer und Fleiß der Imker wurden belohnt. Allerdings haben viele junge Landwirte die Imkerei der Väter nicht fortgesetzt. Nur echte, idealistische Imker denken nicht ausschließlich an den Gewinn, sondern an die Gemüt und Herz befriedigende Beschäftigung mit diesen bewundernswerten Geschöpfen Gottes.
Zudem wurde der Lebensbereich der Bienen spürbar schlechter und eine ausreichende Winterfütterung mit Zucker immer notwendiger.

Am 4. Februar 1962 feierten die Imker das 40 jährige Bestehen des Vereins unter großer Beteiligung der benachbarten Ortsvereine und des Kreisvorsitzenden Spethling. Leider zeigte die Landjugend immer weniger Interesse an der Imkerei. Ein kleiner Kreis von treuen Mitgliedern, die in guten und in schlechten Bienenjahren ihre Schützlinge liebevoll pflegten und die Veranstaltungen regelmäßig besuchten, bildeten das Herz des Imkervereins.

Am 8. August 1971 konnte der Verein auf sein 50 jähriges Bestehen zurückblicken.
Zahlreiche Vorstände und Mitglieder des Kreisverbandes, der Landesvorsitzende Freudenstein, Kreisvorsitzender Maier aus Erharting, sowie Regierungsdirekor Dr. Lauber aus Mühldorf waren unter den Ehrengästen.

Allen Gründungsmitgliedern des Vereins wurden die goldenen Ehrennadeln des Deutschen Imkerbundes verliehen. In den Festreden hat man besonders die Spaltung der bayerischen Imker angesprochen, aber greifbare Resultate und Aktivitäten der Amtsträger waren nicht zu erwarten. Trotzdem war es eine ergreifende und fröhliche Feier im vollbesetzten Gasthaus Kammhuber in Stierberg.

1972 hat der langjährige Vorstand und Gründer des Vereins, Hans Stimmer aus Forsthub im achtzigsten Lebensjahr sein Amt niedergelegt.
Bei der Imkerversammlung am
23. April 1972 wurde als neuer 1.Vorstand Jakob Brandhuber aus Mitterrimbach und als 2. Vorstand Heinrich Stimmer aus Forsthub gewählt.

    

Erstmals bei der Imkerversammlung 1980 erkannten die Imker die Bedrohung ihrer Völker durch die Varroa-Milbe.
Die Varroa-Milbe wird zum Vortragsthema Nr. 1, besonders Imkermeister Josef Meier hielt mehrere Referate über die Bekämpfung der Milbe. Eine neue Magazinbeute wurde vorgestellt.
Die Honigernten waren wetterbedingt meist gering und in Imkerkreisen hoffte man von Jahr zu Jahr auf bessere Erträge. Der Bau des Lehrbienenstandes Erharting machte Fortschritte.

1987 hat man zur Varroa-Behandlung Perezin eingesetzt.

1988 wurde an die Imker im Verein erstmals Ökoprämie ausbezahlt.

1989 verzeichneten die Imker ein sensationell gutes Honigjahr und sie fassten neuen Mut für die Zukunft.
In den Folgejahren schlug die Milbe erbarmungslos zu und sehr viele Imker im Verein verloren einen großen Teil ihrer Völker.

Bei der Jahresversammlung 1992 berichten die Imker über eine gute Ernte von Blütenhonig, teilweise bis zu 50 kg pro Volk, aber auch wieder über schmerzliche Verluste durch die Varroa- Milbe. Themen der Vorträge ist nun neben der Bekämpfung der Varroa-Milbe auch die Erneuerung der Bienenvölker.
Jakob Brandhuber wird als 1. Vorstand bestätigt, zum 2. Vorstand wird Andreas Lentner gewählt.

Andreas Lentner überzeugte die Mitglieder von der Notwendigkeit verschiedener Werbemaßnahmen und berichtete über den hohen ökologischen Stellenwert der heimischen Imkerei.

1995 konnten die Imker wieder einmal ein sehr gutes Honigjahr bestätigen, besonders der Melezitose-Honig wurde reichhaltig geerntet.

1996 übergab Jakob Brandhuber bei der Jahreshauptversammlung den 1. Vorsitz an Andreas Lentner und wurde mit großer Zustimmung zum Ehrenvorsitzenden des Imkervereins Stierberg  ernannt.
2. Vorstand wurde
Hubert Sax jun. und Kassier, Heinrich Stimmer.

1998 erwarb der Verein eine Wabenpresse für die Mitglieder.

2001 war das Jahr großer Ehrungen.
Johann Deissenbeck, Sebastian Sternegger und Georg Thalmeier bekamen Urkunden für ihr 50 jähriges Vereinsjubiläum.

2004 bei der Jahreshaupversammlung verkündete Heinrich Stimmer seinen Rücktritt als langjähriger Kassier. Neu gewählt wurde Martin Kaindl, unser derzeitiger 2. Vorstand. Kassenprüfer wurde Andreas Moser.

2005 wird in den Jahresaufzeichnungen des Imkervereins als das Jahr der meisten Bienenschwärme verzeichnet.

2006

2007

2008

Am 10.3.2009 erscheint erstmals ein Bericht von Toni Friedrich im Mühldorfer Anzeiger über eine Jahreshauptversammlung.

Diese findet jährlich im März statt. Der Vorstand berichtet über das zurückliegende Imkerjahr. Am Sonntag, den 9.3. mußte Andreas Lentner über geringen Honigertrag in 2008 durch anhaltend schlechte Witterung und über den Verlust von 12000 Bienenvölkern in den Jahren 2008 und 2007 informieren. Trotz der negativen Einflüsse für die Imker setzt der Verein darauf, Jungimker für dieses großartige Hobby zu gewinnen.

Am 7.3.2010 hat der Vorstand an die Landwirte appeliert, nicht nur noch Mais anzubauen und die Ausbringvorgaben für Spritzmittel zu beachten. Der Verein will sich auch vermehrt bei Ausstellungen, Märkten und Vereinsfesten präsentieren. Die Imker sind auch dazu aufgerufen, die Kinder bei Ferienprogrammen sowie in Gruppen aus Kindergarten und Schule über das Imkern und das Phänomen Honigbiene zu informieren.

Bei der Jahresschlußversammlung im November 2010 war der Rückblick auf das Jahr von der total verregneten Baumblüte aber dann vom überdurchnschittlichen Ertrag beim Waldhonig bestimmt. Josef Stoiber, Vorsitzender der Buchbacher Imker informierte über Gesundheit und Krankheiten der Bienen und das Einhalten der Hygiene am Stand und in den Völkern.

Weniger Monokultur – mehr Blumen- und Streuobstwiesen wünschen sich die Imker dringender denn je. Unseren Bienen stehen im Jahresverlauf immer weniger Trachtangebote zur Verfügung. Leider waren zwischen 2010-2011 in Oberbayern wieder viele Völkerverluste zu beklagen. Bei der Hauptversammlung am 28.3.2011 hat der Vorstand darüber informiert, dass der Verein nun 36 aktive Mitglieder mit 272 Völkern hat.

Im November 2012 mußte Andreas Lentner feststellen, dass auch dieses Bienenjahr Anlass zum Klagen gibt. Frühjahrs- und Waldhonig lagen weit unterm Durchschnitt. Bienenfachwart Sebastian Grill machte den Imkern in seiner Präsentation mit tollen Fotos und Informationstafeln bewußt, welch wertvolles Lebensmittel „Honig“ sie mit ihrem zeitintensiven Hobby erzeugen.

Otto Laubengeiger aus Kirchdorf, langjähriges Vereinsmitglied, verstarb unerwartet am 12.2.2013. Der Verein bewahrt ihm ein ehrendes Gedenken. Bei der ersten Versammlung im März 2013 stand die Klage über den starken Rückgang an Insekten, Hummeln, Wildbienen und Schmetterlingen im Vordergrund. Der Verein hat jetzt 37 aktive Mitglieder mit 220 Völkern. Auch bundesweit geht die Anzahl der Bienenvölker zurück.

Maria Lohmeier, Gesundheitswartin im Kreisverband informiert die Imker über die Gefahr durch Nicotinoide. Diese Pflanzenschutzmittel wirken bei den Bienen wie Alzheimer. Alle Sinneswahrnehmungen können gestört werden. Bleibt nur zu hoffen, dass unsre Landwirte auf den Einsatz dieser Mittel verzichten.

Im Rückblick auf das Jahr 2013 klagen die Imker über wenig Frühjahrs- und Sommerhonig und zusätzlich mussten sie auch noch die Probleme durch den schnell kandierenden Melezitose-Honig bewältigen. Am 1. Adventswochenende beteiligt sich der Imkerverein wie jedes Jahr am Schwindegger Markt mit einem Stand, der von vielen Leuten gerne besucht wird. Dadurch steigt der Bekanntheitsgrad der Imker in der Bevölkerung.

Auf der Frühjahrsversammlung 2014 gab Maria Lohmeier umfassende Empfehlungen an die Imker, wie sie die Gefahr für Völkerverluste durch die mehrschichtigen Varroa-Behandlungs-Methoden einschränken können. Zusätzlich verwies sie auf die Gefahren für das Bienensterben durch falsches Ausbrigen von Spritzmitteln durch die Landwirte. Andreas Lentner mahnte die Imker, auf die Gefahren durch Varroa-Reinfektion nach der Behandlung zu achten. Es besteht der begründete Verdacht, dass Hobbyimker ohne Kenntnis von der Aufklärung in den Vereinen nicht gegen die Varroa behandeln.

Wie schon in den Jahren zuvor, hat auch diesmal wieder Bürgermeister Franz Ehgartner den Imkern für ihre aufopferungsvolle Arbeit gedankt. Obertaufkirchen legt Ausgleichsflächen mit Blumen- und Streuobstwiesen für Neubaugebiete an.

Beim Start ins Jahr 2015 informierte Schwindeggs Bürgermeister Dr.Karl Dürner auch aus der Sicht als Jäger über die negativen Auswirkungen durch die Mais-Monokultur. Hans Göppenhammer wurde für 50 und Zäsilia Axenböck für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet und geehrt. Der Verein hat jetzt 48 Mitglieder mit 240 Völkern und hat mit den Planungen für das Jubiläumsjahr 2021 begonnen. Auch diesmal wurde zu den monatlichen Stammtischen eingeladen.

Ein besonderes Ereignis war der Vereinsausflug am 22.6.2014 zum Königinnenzüchter Franz Krieger in Frontenhausen. Mittag im Vilstaler Hof und Besuch vom Nepal-Himalaya-Pavillon in Wiesent sorgten für einen erlebnisreichen Tag.

Im November 2015 verstarb Georg Thalmeier im Alter von 93 Jahren. Er war langjähriges Vereinsmitglied und begeistere viele dazugekommene Neuimker mit seinen Erzählungen aus seinem reichen Leben mit einem großen Erfahrungsschatz. Die Vereinsmitglieder werden an ihn stets ehrenvoll gedenken.

Auch bei der ersten Versammlung 2016 musste Lentner über die vielschichtigen Problem der Imker berichten. Die Vorstandswahl ergab: 1.Vorsitzender: Andreas Lentner, Stellvertreter: Martin Kaindl, Kassierer: Michael Meingassner, Schriftführer: Maria Sickinger, Kassenprüfer: Hermann Edhofer, Beisitzer: Dirk Walprecht, Andreas Ober, Andreas Moser, Andreas Nestler. Der erweiterte Vorstand engagiert sich nun verstärkt für die Planungen der Festtage im Jubiläumsjahr 2021.

Gesundheitswartin Maria Sickinger beschrieb die Gefahren durch den kleinen Beutenkäfer, der sich von Sizilien aus in Europa ausbreitet. Dazu kommt die Gefahr durch die asiatische Hornisse. Nur konsequenten Handlen kann vor Schäden bewahren.

Der Rückblick auf 2016 war auch wieder von vielen negativen Umständen über das ganze Bienenjahr hinweg gekennzeichnet. Maria Lohmeier konnte dann in ihrem Vortrag den Imkern viele Details über unsre Honigbiene vermitteln, die Manchen bei den Zuhörern so noch nicht bekannt waren.

Bei einem Treffen in Ranoldsberg Anfang April 2017 von Imkern und Bauern mit Walther Pittroff, dem Direktor der Geschäftsstelle Oberbayern vom Bayrischen Bauernverband (BBV) hat man sich über viele kleinteilige Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen unsrer Bienen verständigt. Zuvor wurde in der Frühjahrsversammlung der Imker informiert, dass der Verein nun 49 aktive Mitglieder mit 223 Völkern hat. Zusätzlich haben wir 14 Fördermitglieder. Erstmals wird bei uns auf einer größeren Fläche als Alternative zum Mais die Pflanze Silphie ausgesät. Sie wächst bis zu 15 Jahre auf einem Feld. Im Gegensatz zum Mais bietet sie für die Bienen Pollen und Nektar. Auch Buchweizen, der ab Mitte Juli blüht, kann besonders in der Sauren-Gurken-Zeit eine willkommene Tracht für die Bienen sein.

Großartig war der Vereinsausflug bei bestem Wetter am 8.Juli 2017. Zuerst stand der Besuch vom Imkerhof in Koppl bei Salzburg auf dem Programm. Der Geschäftsführer Matthias Fink informierte über Geschichte und Tätigkeitsschwerpunkte der Einrichtung. Kernthema war seine Behandlungsmethode gegen die Varroa mit ApiLiveVar und Bienenwohl. Aber auch er gesteht ein, dass es bei starkem Milbenbefall nicht ohne Ameisensäure geht. Anschließend erfreute uns der Besuch auf dem Biohof Klaushofer in Faistenau. Der Hausherr Simon Klaushofer ist neben der eigenen Käserei auch mit seinen 15 Bienenvölkern gut beschäftigt, da er auch in der eigenen Schreinerei Kästen und Rähmchen in beeindruckend guter Ausführung selber fertigt. Seine Führung durch Hof, Bienenhaus und Schreinerei war sehr informativ.

Erfahrene Imker aus unserem Verein informieren Kinder aus Schulen und Kindergärten über das Imkern und das Phänomen Honigbiene.  Michael Meingassner zeigt den Kindern eine Brutwabe. Fasziniert verfolgen sie das emsige Treiben der Bienen auf der Wabe.

 

Schwindkirchener Zweitklässler waren zu Besuch bei Imkerin Maria Lohmeier und ihren Honigbienen.

 

Rückblick auf 2017

  

Nach der Herbstversammlung am 27.10.2017 startete der Verein in der neu renovierten Brauereigaststätte in Stierberg mit der Hauptversammlung am 4.3.2018 in das neue Imkerjahr. Unser Vorstand begrüßte besonders herzlich den neu gewählten ersten Vorsitzenden des Kreisverbandes der Imker Mühldorf/Altötting, Herrn Robert Redinger. Zufrieden können die Imker auf das vergangene Jahr zurückblicken. Es gab reichlich Frühjahrs- und auch Waldhonig. Die Monatstreffen und eine Bienenstandschau im August waren sehr gut besucht. Auf die „Durchwachsene Silphie“ machte Maria Lohmeier mit einem Feldbegang im August aufmerksam und am 30.11. wurde die Alternativ-Pflanze zum Mais einer überraschend großen Teilnehmerzahl bei einer Veranstaltung in Hofgiebing vorgestellt. Der Verein hat dato 55 aktive Mitglieder, die 267 Völker betreuen.

Am 4.Juni 2018 verstarb unser Ehrenvorsitzender Jakob Brandhuber kurz vor Vollendung seines 94. Lebensjahres. Von 1972 bis 1996 war er Vorstand des Vereins und wurde dann mit großer Zustimmung zum Ehren-vorsitzenden ernannt. Bis zuletzt hat er sich für den Verein eingesetzt und vielen Jungimkern beim Einstieg das erste Volk vermacht.

          

Der Imkerverein Stierberg war für ihn eine Herzensangelegenheit. Mit Begeisterung und unermüdlicher Schaffenskraft arbeitete er an seinen Bienenvölkern. Er war ein Vorbild für Jeden im Verein. Am Bau des Lehrbienenstandes des Kreisverbandes Mühldorf/Altötting in Erharting hat er sich in den Jahren 1984 bis 1986 große Verdienste erworben, wofür er vom Landesverband der bayerischen Imker mit der Verdienstmedailie in Gold und der Zandermedailie ausgezeichnet wurde.

 Wir werden diesem großartigen Menschen und Imker ein immerwährendes Andenken bewahren.